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Ein großes Problem

Sicherlich haben Sie schon mehr als einmal gehört, wie sich ein Familienmitglied, vor allem ein Kind oder ein Erwachsener, über eine Nasennebenhöhlenentzündung beklagt hat, aber… wissen wir, was das genau ist? Nun, nicht mehr und nicht weniger als eine Entzündung der Nasennebenhöhlen, also jener Hohlräume, in denen die Luft durch das Innere der Knochen strömt, die Nase, Wangen, Kiefer und Augenbrauen umgeben

Die chronische Nasennebenhöhlenentzündung ist eines der häufigsten Gesundheitsprobleme in der Bevölkerung und eine der Hauptursachen für die Konsultation von HNO-Ärzten.

Die Ursache dieser Entzündung ist in der Regel eine Erkältung, die sich dann zu einer bakteriellen Infektion entwickelt, aber auch Allergien, Nasenprobleme und bestimmte Krankheiten können dahinterstecken

Symptome

Es ist wichtig, dass Sie Ihren Hausarzt oder HNO-Arzt aufsuchen, wenn eines dieser Anzeichen auftritt

  • Nasenverstopfung
  • Fieber
  • Husten
  • Ausfluss im Rachen
  • Verminderter Geschmacks- und Geruchssinn
  • Schlechter Atem (Halitosis genannt)
  • Schwäche oder Müdigkeit
  • Zahnschmerzen
  • Schmerzen oder Druck in den Wangen, auf der Stirn und in der Nase oder zwischen den Augen
  • Kopfschmerzen

Für eine korrekte Diagnose ist eine ärztliche Beurteilung dieser Symptome sowie eine Untersuchung der Nase und des Gesichts erforderlich, die unter Umständen auch radiologische Untersuchungen erfordert, um die Entzündung genauer zu erkennen

Arten

Es gibt verschiedene Arten von Sinusitis, je nach ihrer Dauer

  • Akut: dauert bis zu vier Wochen
  • Subakut: dauert zwischen vier und 12 Wochen
  • Chronisch: hält länger als 12 Wochen an und kann sich über Monate oder sogar Jahre hinziehen
  • Wiederkehrend: mehrere Anfälle innerhalb eines Jahres

Eine akute Sinusitis beginnt in der Regel mit einer Erkältung, die sich dann zu einer bakteriellen Infektion entwickelt. Auch Allergien, Nasenprobleme und bestimmte Krankheiten können akute und chronische Sinusitis auslösen

Behandlung

Zu den Behandlungsmöglichkeiten gehören Antibiotika, abschwellende Mittel und Schmerzmittel, je nach Ursache der Erkrankung. Darüber hinaus können die Verwendung von Heizkissen auf dem entzündeten Bereich, salzhaltige Nasensprays und Verdampfer die Schwellung verringern und den Schleimabfluss fördern

  • Nasenspray mit Kochsalzlösung: reinigt die Nasengänge und hilft bei der Beseitigung von Verstopfungen, wird jedoch nicht länger als 3 Tage empfohlen, da es die Entzündung der Nasennebenhöhlen verschlimmern kann.
  • Nasenspülgeräte: Sie helfen vor allem, den Schleim abzutransportieren. Dabei handelt es sich um Geräte, die wie eine kleine Teekanne mit einer langen Tülle aussehen und die Nasenlöcher mit destilliertem oder sterilem Wasser (oder mindestens 3 Minuten lang abgekochtem Leitungswasser) spülen. Es ist nicht sicher, normales Leitungswasser zu verwenden, da es Bakterien oder Parasiten enthalten kann, die unsere Nasengänge infizieren.
  • Abschwellende Medikamente: Sie lindern Schmerzen und Druck in den Nasennebenhöhlen. Im Allgemeinen sollten sie nur kurzfristig eingesetzt werden.
  • Freiverkäufliche Analgetika: Diese können ebenfalls Schmerzen lindern, aber fragen Sie immer Ihren Arzt, da einige von ihnen die Symptome verschlimmern oder andere Nebenwirkungen verursachen können.
  • Antiallergene: Bei allergisch bedingter Sinusitis sollte die Behandlung der Sinusitis in direktem Zusammenhang mit der primären Behandlung der betreffenden Allergie stehen. So ist beispielsweise die chronische Rhinosinusitis– ein ständiger Prozess von Sinusitis und Rhinitis, der auf eine Entzündung des Epithels der Atemwege zurückzuführen ist, die wiederum die Durchlässigkeit für Allergene erhöht und die Fähigkeit zur Schleimabfuhr verringert – immer häufiger anzutreffen.
  • Antibiotika: Bei einer schweren bakteriellen Infektion kann der Arzt eine Antibiotikabehandlung für 10 bis 14 Tage verschreiben. Obwohl Sie sich in den ersten Tagen wahrscheinlich besser fühlen werden, ist es wichtig, die Dauer der Behandlung einzuhalten und sie nicht vorzeitig zu beenden.

Die Sinusitis verschwindet in der Regel mit der richtigen Behandlung, je nach den oben genannten Ursachen. Es ist jedoch ratsam, dass Menschen, die zu einer Sinusitis neigen, einen gesunden Lebensstil pflegen und Routineübungen durchführen, die die Entstauung der Nase und der Nebenhöhlen fördern

  • Ruhen Sie sich ausreichend aus und versuchen Sie, auf der Seite zu liegen oder sich mit einem Kissen ein wenig zu erhöhen, um besser atmen zu können.
  • Trinken Sie viel: Wasser ist immer ein guter Verbündeter, wenn es um die Beseitigung von Schleim geht. Wenn es sich dabei um warme Flüssigkeiten handelt, ist es noch besser, da sie den Hals beruhigen und Reizungen lindern.
  • Wärmeanwendung: Von einem warmen, feuchten Handtuch, das auf Nase und Stirn gedrückt wird, bis hin zu Salzwasser oder Eukalyptusdämpfen – Wärme lindert den Druck auf die Nebenhöhlen und hilft, die Nasengänge zu öffnen.
  • Vermeiden Sie Alkohol: Er kann die Entzündung der Nasennebenhöhlen verschlimmern.